Ihre Meinung ist uns wichtig! Fragebogen zu den Grenzen der Pfarreien der Zukunft

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Die Kirche im Bistum Trier fit machen fĂĽr die Zukunft, das war eines der Ziele der Trierer Diözesansynode, die sich im Jahr 2013 auf den Weg gemacht hat und die im FrĂĽhjahr 2016  mit dem Abschlussdokument „Herausgerufen – Schritte in die Zukunft wagen “ ihre Arbeit beendet hat. Jetzt sind alle im Bistum – Hauptamtliche, wie auch Ehramtliche – aufgefordert dieses Dokument zum Wohle unseres Bistums umzusetzen.

Für die Pfarreien der Zukunft geht es dabei um deren Inhalte, damit um die Frage, wie kirchliches Leben vor Ort stattfinden soll, und um deren Gestalt, also auch deren territorialen Grenzen. Ein erster Vorschlag für eine Raumgliederung wurde Ende März vorgestellt. Dieser Entwurf wird jetzt in einer „Resonanzphase“ bistumsweit diskutiert. Ziel dieser Resonanzphase ist es, dass jeder im Bistum Trier die Chance haben soll, bis Ende September seine Rückmeldung zur vorgeschlagenen Raumgliederung zu geben.

Ein Weg der Rückmeldung ist der im Schriftenstand ausgelegte Fragebogen, den man auch online im Internet www.resonanz-bistum-trier.de findet und den man auch dort ausfüllen kann. Die Fragebögen können geknickt werden. Aus Gründen der Auswertung dürfen sie aber nicht bedruckt werden und sie dürfen auch nicht auf dem Kopierer oder Drucker vervielfältigt werden. Falls Sie weitere Bögen benötigen, dann bestellen Sie diese bitte im Synodenbüro.

Bitte nehmen Sie sich die wenigen Minuten zum Ausfüllen des Fragebogens. Das Synodenbüro dankt Ihnen ganz herzlich für Ihre Mühe. Eine gute und transparente Rückmeldung und in der Folge ein Zuschnitt der Pfarreien der Zukunft, der von möglichst vielen Gläubigen mitgetragen wird, sind hoffentlich der Lohn dafür.

Die ausgefüllten Fragebogen sollten direkt | über ihr Pfarrbüro an das Synodenbüro gesendet werden (Bischöfliches Generalvikariat Trier, Synodenbüro, Mustorstraße 2, 54290 Trier, Telefon: 0651 7105-623, herausgerufen@bistum-trier.de). Dort werden die Fragebögen gesammelt und an das auswertende Institut in Stuttgart weitergeleitet. So können wir gewährleisten, dass Ihre Rückmeldung sicher ankommt. Der überarbeitete Entwurf einer Raumgliederung wird im Herbst erneut beraten. Danach trifft der Bischof die Entscheidung über den Zuschnitt der Pfarreien der Zukunft. Diese sollen voraussichtlich Anfang 2020 gegründet werden.

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Bischof Dr. Stephan Ackermann
Bekanntgabe der Ernennung von Prälat Franz Josef Gebert
zum Weihbischof in Trier am 31. Mai 2017
 
 
Liebe MitbrĂĽder, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Damen und Herren der Presse!
 
Mit aufrichtiger Freude darf ich Ihnen bekannt geben, dass unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, heute einen neuen Weihbischof für unser Bistum ernannt hat. Es ist Prälat Franz Josef Gebert.
 
Ich danke dem Papst nicht nur dafĂĽr, dass er mir nach der Ernennung von Dr. Helmut Dieser zum Bischof von Aachen wieder einen dritten Weihbischof an die Seite stellt, sondern auch dafĂĽr, dass die Ernennung so zĂĽgig erfolgt ist. Vor allem danke ich dem Heiligen Vater natĂĽrlich fĂĽr die gute Wahl, die er mit der Person von Franz Josef Gebert getroffen hat.
 
Prälat Gebert ist ein erfahrener Priester, der tief im Bistum verwurzelt ist. Zugleich ist er in der Öffentlichkeit unseres Bistums kein Unbekannter. Schon seit etlichen Jahren trägt er Mitverantwortung in der Leitung unseres Bistums: Neun Jahre lang war er Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Dienste“im Bischöflichen Generalvikariat; seit 2000 ist er Vorsitzender unseres Diözesancaritasverbandes. Hinzu kommen seine Aufgaben als stellvertretender Generalvikar und als Domdechant. Prälat Gebert kennt sowohl die verschiedenen Regionen als auch die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereiche unseres Bistums sehr gut. Immer wieder war und ist er auch schon als außerordentlicher Spender zu Firmfeiern im Bistum unterwegs, sodass ihm viele Felder des Dienstes eines Weihbischofs bereits bekannt sind.
 
Ich bin Franz Josef Gebert sehr dankbar, dass er dem Papst seine Bereitschaft zur Übernahme des Bischofsamtes erklärt hat, nicht zuletzt deshalb, weil er ja in einem Alter ist, in dem andere Menschen in der Regel bereits den Ruhestand genießen. Nun gilt diese Regel für Priester in unserer Kirche ohnehin so nicht, und wer Prälat Gebert persönlich kennt, der weiß um dessen innere Beweglichkeit und sein waches Interesse für Menschen und Situationen. Beides wird ihm geholfen haben, Ja zu sagen zu dem beanspruchenden Dienst eines Weihbischofs.
 
Schon bisher hat Prälat Gebert die Perspektive der kirchlichen Caritas unüberhörbar in die Leitung unseres Bistums eingebracht. Dabei denke ich nicht nur an die Caritas in ihrer verbandlich organisierten Form, sondern an die Anliegen und Bedarfe der Menschen, denen ein Platz am Rande unserer Gesellschaft zugewiesen ist und die so oft übersehen werden. Gerade sie sind aber diejenigen, denen Gottes Aufmerksamkeit und Liebe in besonderer Weise gilt und denen wir deshalb auch als Christen besonders verpflichtet sind.
 
Lieber Franz Josef, die Anwaltschaft für diese Menschen wirst Du in Deinem neuen Amt nicht hinter Dir lassen. Sie gehört sogar wesentlich zum Amt des Bischofs. Dukannst dann noch einmal auf eine andere Weise Anwalt dafür sein und damit auch einem wesentlichen Anliegen unsere Synode Geltung verschaffen. Denn die Synode hat unserem Bistum ja eine stärker diakonische Ausrichtung als bisher ins Stammbuch geschrieben.

Tief im Bistum verwurzelt
Bistum Trier: Prälat Gebert zum Weihbischof ernannt – Weihe am 3. September
 
Trier – Papst Franziskus hat den Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes Trier, Prälat Franz Josef Gebert, zum Weihbischof im Bistum Trier ernannt. Das gab Bischof Dr. Stephan Ackermann am 31. Mai in Trier bekannt. Zeitgleich wurde die Ernennung auch in Rom bekannt. Die Bischofsweihe findet am Sonntag, 3. September, um 15 Uhr im Hohen Dom zu Trier statt.
 
Ackermann nannte Gebert einen „erfahrenen Priester, der tief im Bistum verwurzelt ist“ und hob seine „innere Beweglichkeit und sein waches Interesse für Menschen und Situationen“ hervor. Gebert kenne sowohl die verschiedenen Regionen als auch die unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereiche des Bistums sehr gut. Der langjährige Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes bringe die Perspektive der kirchlichen Caritas unüberhörbar in die Bistumsleitung ein – nicht nur in der verbandlich organisierten Form, sondern auch wenn es um die Anliegen der Menschen am Rande der Gesellschaft gehe. Diese Anwaltschaft gehöre wesentlich zum Amt des Bischofs und sei zugleich ein wesentliches Anliegen der Bistumssynode, die dem Bistum eine stärker diakonische Ausrichtung ins Stammbuch geschrieben habe. Ackermann betonte, er danke dem Heiligen Vater, dass er ihm einen dritten Weihbischof an die Seite stelle und vor allem „für die gute Wahl, die er mit der Person von Franz Josef Gebert getroffen hat“.
 
In einer ersten Reaktion erklärte Prälat Gebert, er sei „erwartungsfroh und gespannt“ auf den neuen Dienst, der einen Rollen- und Perspektivwechsel mit sich bringe. Das Schriftwort zu seiner Priesterweihe aus dem ersten Petrusbrief „Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat“ werde auch weiterhin die Grundlage seines priesterlichen Dienstes sein. Die verschiedenen Aufgaben in Trier, vor allem aber die 17 Jahre als Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes seien für ihn sehr prägend. Deshalb sei er dankbar, dass die Diözesansynode die diakonische Kirchenentwicklung als Aufgabe deutlich formuliert habe. Das werde ihm ein besonderes Anliegen sein.
 
Franz Josef Gebert ist 1949 geboren und stammt aus Schweich an der Mosel. Nach der Volksschule absolvierte Gebert eine Weinküferlehre in Trier. Er machte auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte ab 1971 Theologie zunächst in Trier, danach an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Die Priesterweihe empfing Gebert im Oktober 1977 ebenfalls in Rom durch den Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Höffner. Nach der Kaplanszeit in Sinzig war Gebert Bischofskaplan bei Bischof Dr. Hermann Josef Spital, Subregens am Trierer Priesterseminar und ab 1991 Leiter der damaligen Hauptabteilung Pastorale Dienste im Bischöflichen Generalvikariat. Seit dem Jahr 2000 ist er Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Trier; in dieser Funktion ist er auch Mitglied in der Leitungskonferenz des Bistums Trier. 2001 verlieh ihm der Heilige Papst Johannes Paul II. den Titel „Päpstlicher Ehrenprälat“. Dem Trierer Domkapitel gehört er seit Ende 2002 an. Seit Juni 2004 ist Gebert außerdem Domdechant und damit verantwortlich für die Feier der Gottesdienste im Dom. Seit Januar 2016 ist er auch stellvertretender Generalvikar des Bistums. Weitere Informationen sind unter www.bistum-trier.de/wb-gebert zu finden.
Pressemitteilung
 
 
Cochemer Neuzugezogene aus Eritrea bei den Hl. Rocktagen fĂĽr Ehrenamtliche in Trier
 
Abiel Muluberhan und Jemal Edris wissen was Ehrenamtlich Hilfe bedeutet. Sie selbst hatten in den ersten Monaten ihres Aufenthaltes, unterbracht in Bruttig-Fankel, die UnterstĂĽtzung und Hilfe von ehrenamtlich Aktiven erfahren. Deshalb ist Abiel Muluberhan bereit, selbst auch ehrenamtlich aktiv zu sein.  Ihre ersten Einsätze als Ehrenamtliche hatte er bei Aktionen der Initiative fĂĽr Neuzugezogene in Cochem-Moselkrampen. Jemal Edris ist ebenfalls mit dabei und hilft gern.
 
Weihbischof Jörg Michael Peters lieĂź es sich nicht nehmen, den beiden Eritreern anlässlich der Hl. Rock Tage fĂĽr Ehrenamtliche in Trier, zu begrĂĽĂźen und durch eine nicht alltäglich DomfĂĽhrung  zu leiten.
 
Nach Trier begleitet wurden die beiden junge Leute durch Petra Sehl, ehrenamtlich Aktive in im Cochemer Moselkrampen.
 
Foto: Weihbischof Jörg Michael Peters mit Abel Muluberhan und Jemal Edris.

 
Lara Konrad, Lebensberatung des Bistums Trier in Cochem, zum Umgang mit traumatisierten FlĂĽchtlingen
 
An einer Schulung zum Thema „Trauma und Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen“ nahmen 17 Ehrenamtliche in der Arbeit mit Flüchtlingen in den sieben Pfarreiengemeinschaften des Dekanates Cochem beziehungsweise der vier Verbandsgemeinden im Kreis Cochem-Zell teil.
Lara Konrad, Diplom Psychologin, Erziehungs-, Familien-, Ehe- und Lebensberatung des Bistums Trier in Cochem, ist ausgebildete Therapeutin für Psychotraumatologie und Traumatherapie. Als Referentin bringt sie ihr berufliches Wissen und ihre Erfahrung ein in einer Veranstaltungsreihe des ökumenischen Willkommensnetzes für Flüchtlinge im Dekanat Cochem im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung KEB. Lara Konrad referierte über Hauptsymptome von Menschen, welche seelisch schwer verletzt in Deutschland als Flüchtlinge ankommen und unter vielfältigen, oft erheblichen Beschwerden, häufig in Form einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), leiden. Die Ehrenamtlichen bekamen Impulse zum achtsamen Umgang im Gespräch mit Flüchtlingen, z.B. aufmerksam zuhören, aber nicht im Detail die traumatische Erfahrung zu explorieren, damit das Trauma nicht von neuem aufbricht. Weitere Informationen über ein hilfreiches Verhalten im Umgang mit Betroffenen, insbesondere im Umgang mit Kindern und die Erarbeitung einer Grundhaltung der Helfenden sowie ein Notfallplan bei akut auftretenden Symptomen sollen Ehrenamtlichen Sicherheit in der Begleitung von Flüchtlingen geben.
Die Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Cochem bietet FlĂĽchtlingen mit traumatischen Erfahrungen MaĂźnahmen zur Stabilisierung und gegebenenfalls Vermittlung von fachärztlicher Beratung mit spezifischen Therapien. Durch Stärkung eigener Ressourcen sollen FlĂĽchtlinge mit traumatischen Erfahrungen in die Lage versetzt werden, ihr Leben selbst wieder in die Hand zu nehmen und zu gestalten – Vorbedingung fĂĽr eine gelingende Integration.
Die Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Cochem ist zu erreichen in der MoselstraĂźe 23, 56812 Cochem, Telefon:02671-7735.
FĂĽr den Bericht:Veronika Rass, Pastoralreferentin

Vernetzungen im Willkommensnetz fĂĽr FlĂĽchtlinge im Dekanat Cochem