Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch auf dem Weg zwischen „Himmel und Erde“
 
Wanderung von MĂŒllenbach nach Maria Martental im Rahmen der Dekanatsveranstaltung „Tour de COC“
 
Foto privat: Junge und Ă€ltere GlĂ€ubige erkundeten gemeinsam das Kaulenbachtal zwischen MĂŒllenbach und Maria Martental
 
MĂŒllenbach: Zahlreiche GlĂ€ubige der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch feierten unter der Leitung von Pfarrer Dr. Volker Malburg am Pfingstmontag eine Familienmesse in der Pfarrkirche St. Hubertus in MĂŒllenbach. Diese wurde mitgestaltet vom gesamten Team der Seelsorgeeinheit und den Kommunionkindern des Jahres 2015. Nach dem Gottesdienst begab sich eine Gruppe von ĂŒber 65 Personen unter fachkundiger FĂŒhrung eines Vertreters des Vereins zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte auf die Wanderstrecke „Himmel und Erd“ zur Wallfahrtskirche Maria Martental. Die GlĂ€ubigen waren beeindruckt von der landschaftlich reizvollen Wegstrecke, die gesĂ€umt von alten Schiefergruben, StolleneingĂ€ngen, GebĂ€uderesten und der höchsten Schieferhalde Deutschlands zum Zielort fĂŒhrte. Die Wanderer machten von der Möglichkeit, sich leiblich und seelisch zu stĂ€rken, regen Gebrauch. Nach dem Mittagessen im Pilgerheim und der Maiandacht von Pater Andreas Pohl vor dem Bild der schmerzhaften Muttergottes klang die Aktion mit einem freundschaftlichen Beisammensein so langsam aus. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine solche Veranstaltung, die das Zusammenwachsen der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch fördert, unbedingt wiederholt werden muss.

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Der Auftrag des Pfarrgemeinderates und des Pfarreienrates
Diese beiden Gremien sind die vom Bischof anerkannten Organe zur Koordinierung des Laienapostolates in der Pfarrgemeinde bzw. der Pfarreiengemeinschaft. „Der Apostolat der Laien ist Teilnahme an der Heilssendung der Kirche selbst. Zu diesem Apostolat werden alle vom Herrn selbst durch Taufe und Firmung bestellt.“ (vgl. 2. Vat. Konzil)
…„Der Pfarrgemeinderat ist einerseits das vom Bischof anerkannte Organ zur Förderung und Koordinierung des Laienapostolates in der Pfarrei und andererseits der für die Pfarrei vorgesehene Pastoralrat.“ (Ordnung f. PGR im Bistum Trier)
In der Vielfalt des Glaubenszeugnisses sind die pastoralen Gremien die Orte, in denen gemeinsam mit dem Pfarrer und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum einen die pastoralen Fragen beraten, die vielfältigen Dienste in Liturgie, Verkündigung und Diakonie koordiniert und vernetzt werden, sowie zum anderen nach den Herausforderungen und Aufgaben in Gesellschaft und Politik gefragt wird.
Welche konkreten Aufgaben und Möglichkeiten ergeben sich daraus?
Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements fördern.
… Die verschiedenen Fähigkeiten (Charismen) zu erkennen, zu stärken und zu vernetzen, die in jeder Gemeinde vorhanden sind und damit die ehrenamtliche Tätigkeit zu fördern….
·        Kundschafter sein“ und „die Zeichen der Zeit erkennen“.
….„Seismograph“ sein für  Wünsche, Enttäuschungen, Hoffnungen und Aufbrüche in der Pfarreiengemeinschaft; - aufmerksam dafür zu sein, was sich gesellschaftlich, kulturell und politisch tut, und diese „Zeichen der Zeit im Lichte des Evangeliums zu deuten“ (II. Vatik. Konzil, Pastoralkonstitution, Nr. 4).
·        Das Gesicht der Pfarrei und der Pfarreiengemeinschaft prägen.
In allen pastoralen Fragen, die die Pfarrgemeinde bzw. die Pfarreiengemeinschaft betreffen, wirken der Pfarrgemeinde- und Pfarreienrat beratend mit.
Mut zum Handeln zeigen.
…. hinschauen, wo die Not in den Gemeinden am größten ist, wo also Menschen leben, die leichter als andere übersehen, isoliert, benachteiligt oder ausgegrenzt werden. Der PGR fördert daher die Arbeit im caritativen und sozialen Bereich und unterstützt die Verant-wortung der Pfarreien für Familie, Senioren und Jugend, Arbeitswelt, Schöpfung u. Umwelt sowie Frieden – Entwicklung – Mission (in der Pfarrei oder vernetzt mit der Pfarreiengemeinschaft)
Über den Kirchturm hinausblicken.
„Sprachrohr“ für das christliche Verständnis von menschlicher Würde und personaler Entfaltung zu sein; als Christen ihre Verantwortung in den Lebenswelten, in die sie hineingestellt sind, wahrzunehmen, z.B. am Arbeitsplatz, in ihrer Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis, in einem politischen Gremium oder der Arbeit in einem Wohlfahrtsverband….
 
Sofern Sie Lust und Interesse zur Mitarbeit im PGR haben oder jemanden vorschlagen möchten, verwenden Sie bitte beigefügten Zettel oder sprechen Sie mit einem Mitglied des jetzigen Pfarrgemeinderates oder mit den Seelsorgern unserer Pfarreiengemeinschaft.
Also - herzliche Einladung > „Mitdenken, mitmachen, mitwählen…!“ PGR Wahl 2015
 
Wer ist wahlberechtigt im Bistum Trier?
Der Pfarrgemeinderat wird von den wahlberechtigten Mitgliedern einer Pfarrei alle vier Jahre gewählt. Wahlberechtigt ist, wer Mitglied der katholischen Kirche ist, am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und in der Pfarrei seinen Wohnsitz hat.
Bitte beachten: Jugendliche können hier schon mit 16 Jahren mitbestimmen und wählen!
Wer kann in den Pfarrgemeinderat gewählt werden?
In den Pfarrgemeinderat kann gewählt werden, wer wahlberechtigt ist. Gewählt werden können auch Katholiken, die nicht in der Pfarrei wohnen, wenn sie dort wichtige Dienste wahrnehmen. Auch hier gilt die kirchliche Besonderheit: Jugendliche können mit 16 Jahren als vollwertige Pfarrgemeinderatsmitglieder die Politik und die Arbeit des Pfarrgemeinderates mitbestimmen.
Wer kann Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen?
Jedes wahlberechtigte Mitglied der Pfarrei kann Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen (auch sich selbst!).

Maiandachten

Ich darf mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei Allen bedanken, die in diesem Jahr bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Maiandachten mitgeholfen haben. Bei den Chören, die an den Sonntagen in der Schwanenkirche gesungen haben, bei den Ehrenamtlichen, die die Maiandachten vorbereitet und gebetet haben und nicht zuletzt bei den Küstern/innen, die die Maialtäre geschmückt haben. Ihnen Allen ein herzliches Vergelt‘ Gott.

Ende gut – alles gut
Bolivien Kleidersammlung erfolgreich beendet

Kreis Cochem-Zell. Am vergangenen Samstag, den 30. Mai rollten wieder viele Traktoren und andere Fahrzeuge durch den Landkreis, um die Kleidersäcke zugunsten der Bolivien Kleidersammlung einzusammeln. Zu Beginn schien auch alles gut zu laufen. Viele Menschen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Säcke am frühen Morgen an die Straßen gestellt. Viele Jugendliche und Erwachsene waren unterwegs, um sie einzusammeln und auch an 6 von 7 Verladepunkten in Zell, Senheim, Ulmen, Kaisersesch, Cochem und Treis lief alles rund. Die Stimmung und Wetter spielten auch mit. Nur in Blankenrath bahnte sich ein kleines Problem an. Der LKW, der um 9 Uhr da sein sollte, war auch um 11 Uhr noch nicht da. Da nicht alle Traktoren und LKWs vor Ort so lange warten konnten, musste in der Mitte abgeladen werden und es entstand ein großer „Säckeberg“. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Als der LKW dann endlich eintraf, war der „Säckeberg“ innerhalb einer halben Stunde dank vieler fleißiger Hände schnell verladen.
Jugendpfarrer Jan Lehmann, der die Sammlung von Trier aus koordinierte, beendete die Sammlung offiziell gegen 14 Uhr und verkündete froh, dass die geschätzte Sammelmenge in diesem Jahr etwas größer sei als 2014. Ein herzliches Dankeschön sagen die Verantwortlichen vor Ort allen, die ihren Teil zu diesem Ergebnis beigetragen haben.
 
Foto privat: Das Bild zeigt die 20 Kopf starke Gruppe in Blankenrath, die mit 3 Menschenketten den „Säckeberg“ bezwang.