Mitteilungen der Pfarrei Müllenbach / Laubach (Archiv):


Pfarrfest 2013 

Am 29. September 2013 feierte die Pfarrei Müllenbach-Laubach das Pfarrfest in der Schieferlandhalle in Müllenbach. Pater Kübler zelebrierte anlässlich dieses Festtages einen Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Hubertus mit Beteiligung des Kirchenchores „Cäcilia“ Müllenbach. Viele Laubacher und Müllenbacher Pfarrangehörige folgten im Anschluss an die Heilige Messe dem Aufruf von Pater Kübler und begaben sich in die Schieferlandhalle zur Er-öffnung des Pfarrfestes. Nach Kaffee und Kuchen wurden den Kindern Bastel-möglichkeiten durch die Erzieherinnen der Kindertagesstätte angeboten. Auch die Firmlinge der Pfarrei engagierten sich durch den Verkauf von selbst gebastelten Rosenkränzen, selbst gekochter Marmelade etc. für den guten Zweck. Der Musikverein Müllenbach sorgte für gute Stimmung in der prall gefüllten Schieferlandhalle. Mit der großen Tombola und der Auswertung des Gummibären-Schätzspiels fand das Fest seinen Höhepunkt und klang so langsam aus. 

Diese tollen Preisen warteten auf die Gewinner bei der Tombola.

Der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat freut sich über den Reinerlös von etwa 2.200 €. Das Geld wird zu gleichen Teilen für die Heizkosten in der Pfarrkirche St. Hubertus und der Filialkirche St. Josef verwand.

Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben:

  • Herrn Pater Kübler für die Gestaltung der Festmesse
  • den Firmlingen 2013 für ihre Hilfe
  • den Kuchenbäckerinnen der Pfarrei
  • den Damen der Frauengemeinschaft für ihre Unterstützung
  • den Spenderinnen und Spendern der Tombolapreise
  • den Gästen für ihren Besuch

Ihnen allen sagen wir ein herzliches „Vergelt`s Gott“!

Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat Müllenbach-Laubach


Rosenkranzknüpfen mit Firmlingen

 

In einem Projekt während der Firmvorbereitung haben Firmlinge mit ihren Katecheten Rosenkränze geknüpft. Diese wunderschönen Rosenkränze werden im Gottesdienst am 29. September in Müllenbach von Pater Christoph gesegnet.

Wer Interesse hat, kann einen Rosenkranz auf dem Pfarrfest erwerben oder sich an das Pfarrbüro in Kaisersesch wenden. Vielleicht ist es eine gute Gelegenheit wieder das Rosenkranzbeten zu beleben.

 

„Wenn Sie etwas für Ihre Gesundheit tun wollen ... beten Sie den Rosenkranz!“  Wissenschaftler der Universität Pavia in Italien haben herausgefunden, dass sich das Rosenkranzgebet positiv auf unser Herz-Kreislauf-System auswirkt und die Konzentrationsfähigkeit fördert.

Wenn Sie einmal richtig abschalten und aufatmen wollen ... gönnen Sie sich einen Rosenkranz! Die ständige Wiederholung einer Formel- sagen Musikpädagogen und Ärzte - orientiert sich nach und nach am eigenen Atemrhythmus, regt den Ruhenerv des vegetativen Nervensystems an, dient der Regeneration und dem Aufbau körpereigener Reserven.

Wenn Sie sich das Rauchen abgewöhnen wollen ... greifen Sie zum Rosenkranz! Ein Wiener Sozialmediziner sieht dieses Gebet als Entspannungsübung, die mithilft, die Gedanken von der Zigarette wegzulenken.

Wenn Sie modisch auf dem neuesten Stand sein wollen ... kaufen Sie einen Rosenkranz! Seit Madonna, Britney Spears und David Beckham die religiöse Gebetskette als Schmuck tragen, berichten Devotionalienhändler über einen reißenden Absatz. Es gibt allerdings auch noch ganz andere Gründe, den Rosenkranz zur Hand zu nehmen.

Wer den Rosenkranz betet, kann sich im wahrsten Sinn des Wortes an den Glauben herantasten: Mit den Perlen, die durch unsere Finger gleiten, begeben wir uns auf Entdeckungsreise und finden so die "Perlen" der Frohen Botschaft, die wertvollen Kernsätze unseres Christseins.

Wer den Rosenkranz betet, kann auf beinahe spielerische Weise den Glauben lernen: Wie ein "Ohrwurm" begleitet uns die Melodie des Ave Maria und führt uns immer neu zur Mitte, zum Bekenntnis zu Jesus Christus. Die Wiederholung hilft, sich an der Hand Marias mehr und mehr hinein zu fühlen in sein Leben und Sterben, sich in Ruhe zu eigen zu machen, was er für uns getan hat – und mich erkennen zu lassen, dass ich schon durch ihn erlöst bin.

Wer den Rosenkranz betet, kann das eigene Leben mit dem Glauben an Jesus Christus in Verbindung bringen: Die ruhig dahinfließenden Worte lassen uns genügend Zeit, dem nachzugehen, was uns gerade bewegt, und es "ins Gebet zu nehmen": unsere Dankbarkeit und Fröhlichkeit - in das Bekenntnis des freudenreichen Rosenkranzes, dass Gott in Jesus in unsere Welt kommt; unsere Sorgen und Belastungen - in das Bekenntnis des schmerzhaften Rosenkranzes, dass Jesus für uns und mit uns leidet; unsere Hoffnungen und Wünsche - in das Bekenntnis des glorreichen Rosenkranzes, dass wie Maria auch uns allen eine Zukunft bei Gott versprochen ist; unser Vertrauen - in das Bekenntnis des lichtreichen Rosenkranzes, dass Jesus sich uns zeigt und stärkt für unseren Lebensweg.

Wer den Rosenkranz betet, kann Entlastung spüren und zur Ruhe kommen: Der Münchner Kardinal Faulhaber (1869-1952) hat mit seiner Hausgemeinschaft jeden Tag den Rosenkranz gebetet: "Ich gestehe, wenn mir bei dem Vielerlei meiner täglichen Arbeiten der Kopf müde und schwer wird, und wenn ich dann am Abend in der  Hauskapelle den Rosenkranz ... bete, dann ist es mir wie ein Ausruhen des Geistes nach all der Hitze und Hetze des Tages."

Genügend Gründe, es im Oktober wieder einmal mit diesem Gebet zu versuchen. Wilhelm Willms wünscht uns für diesen Versuch: "mit den Fingerspitzen werden wir diese Perlen wie eine Blindenschrift abtasten - mögen uns dabei die Augen aufgehen". Und wenn wir dabei sogar noch etwas für unsere Gesundheit und Erholung tun könnten, wenn wir uns dabei ein Laster abgewöhnen und einem Modetrend Tiefgang geben könnten - dann wäre das gar nicht schlecht – im Gegenteil, es wird allen zum Segen.