Hl. Simeon mit Christuskind English Title - Saint Simeon with the Christ child.Der heilige Simeon

Der heilige Simeon ist Patron der Kirche in D├╝ngenheim. Simeon kam Ende des 10. Jahrhunderts in der sizilianischen Stadt Syrakus auf die Welt. Sein Vater war ein Grieche und schickte ihn deshalb auch zur Ausbildung in die Hauptstadt des byzantinischen Reiches nach Konstantinopel. Der Weg des heiligen Simeon f├╝hrte ihn nach seiner Studienzeit ins Heilige Land, wo er mehrere Jahre als Pilgerf├╝hrer in Jerusalem t├Ątig war, bevor er sich in das ber├╝hmte Katharinenkloster am Fu├č des Berges Sinai zur├╝ckzog, um sich dort auf das Leben als Einsiedler in der W├╝ste vorzubereiten. Der Abt des Katharinenklosters beauftragte Simeon nach einigen Jahren Almosen f├╝r das Kloster zu sammeln. Dieser Auftrag f├╝hrte Simeon schlie├člich ├╝ber Rom und Rouen in der Normandie nach Trier, wo er dem damaligen Trierer Erzbischof Poppo von Babenberg begegnete. Dieser wollte gerade eine Pilgerfahrt nach Jerusalem unternehmen und nahm Simeon als Pilgerf├╝hrer mit auf diese Wallfahrt. Von 1028 bis 1030 begleitete der heilige Simeon den Erzbischof auf dieser gro├čen Pilgerreise. Nach der R├╝ckkehr aus dem Heiligen Land lie├č sich Simeon in einer Zelle im n├Ârdlichen Turm der Porta Nigra in Trier einmauern und starb dort am 1. Juni 1035. Papst Benedikt IX. sprach den Einsiedler nur wenige Monate nach seinem Tod heilig. Erzbischof Poppo lie├č die Porta Nigra 1041 zu einer Kirche umbauen und gr├╝ndete daneben das Simeonstift. Die Gebeine von Simeon ruhen heute in der Kirche St. Simeon in Trier-West. Eine kleine Reliquie von Simeon ist auch in den Altar der Kirche von D├╝ngenheim eingemauert, so dass der heilige Simeon nun auf ganz besondere Weise dort pr├Ąsent.

 


 

Hl. MargareteDie heilige Margareta

Margareta - in der Ostkirche ist Marina der gebr├Ąuchliche Name- ist eine legend├Ąre M├Ąrtyrerin. Sie soll die Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein. Ihre christliche Amme erzog sie demnach zum Glauben. Der Vater verstie├č seine Tochter, als er dies bemerkte und denunzierte sie beim Stadtpr├Ąfekten. Sie floh, wurde aber gefunden und vor Gericht gestellt. Die Richter begehrten die h├╝bsche Angeklagte, wurden aber von ihr abgewiesen und r├Ąchten sich umso grausamer. Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem ├ľl gekocht, aber sie blieb unverletzt. Das Volk war von diesem Wundern derma├čen beeindruckt, dass die Menschen sich offen zum Christengott bekannten - daf├╝r aber gleich enthauptet wurden wie schlie├člich auch Margareta.

Nach anderer ├ťberlieferung sah der Stadtpr├Ąfekt Olybrius Margareta Schafe h├╝ten und begehrte die sch├Âne christliche Jungfrau. Da sie sich standhaft weigerte, lie├č er sie mit eisernen K├Ąmmen rei├čen, mit Fackeln brennen und ins Gef├Ąngnis werfen. Mehrfach erschien ihr der Teufel als ein riesiger Drache und wand sich um sie, um sie zu verschlingen, aber er wurde zerbrochen durch das Kreuzzeichen, das Margareta ├╝ber ihn machte. Sie entkam seinen Krallen unbesch├Ądigt. Dem nun in Menschengestalt erscheinenden Teufel setzte sie ihren Fu├č auf den Scheitel, um ihm seine Machtlosigkeit zu zeigen. Immer wieder wurde sie von den Wunden, die sie bei ihren weiteren Folterungen erlitt, wundersam gesund. Das Volk erkannte dies, und viele lie├čen sich daraufhin taufen. Margareta wurde schlie├člich zur Richtst├Ątte gef├╝hrt. Sie betete vor ihrer Enthauptung f├╝r ihre Verfolger und alle, die in Zukunft ihr Ged├Ąchtnis anrufen w├╝rden, besonders die Frauen in Kindsn├Âten.

Margareta wird mit einem Drachen an einer Kette und dem Kreuz dargestellt. Es finden sich auch Darstellungen mit einem Kamm oder in siedendem ├ľl.