Aus unserer Pfarreiengemeinschaft sind verstorben:
 

Fr. Therese Dreist aus Landkern im Alter von 99 Jahren

Hr. Mathias May aus Landkern, Neuhof im Alter von 22 Jahren

Hr. Hans Schrader aus Kaisersesch im Alter von 76 Jahren

Hr. Rudi Diewald aus Masburg, Breitenbruch im Alter von 78 Jahren

Fr. Maria Kaiser aus Kaifenheim im Alter von 87 Jahren

Fr. Erna Heuft aus Greimersburg im Alter von 90 Jahren

Fr. Elisabeth Mannebach im Alter von 86 Jahren

Fr. Anneliese Berenz aus DĂŒngenheim im Alter von 76 Jahren

Hr. Josef Theisen aus Hauroth im Alter von 82 Jahren

Hr. Erhard Mayer aus Greimersburg im Alter von 83 Jahren

Fr. Marlene Riege aus Kaifenheim im Alter von 57 Jahren

Hr. Karl Brust aus Laubach im Alter von 69 Jahren

 

  

Bild: Petra Ottow
In: Pfarrbriefservice.de

 


ZukĂŒnftige Formen der BegrĂ€bnisfeier in unserer PfarreiengemeinschaftVorwort

In den vergangenen Jahren konnte in den lÀndlichen Teilen der Diözese das Sterbeamt noch in zeitlicher NÀhe zur Bestattung gefeiert werden, wÀhrend sich im stÀdtischen Raum durch die Distanz der Angehörigen zum Leben der Kirche und die Nichtteilnahme der Gemeinde am Sterbeamt neue Formen entwickelt haben.
Man feiert das Sterbeamt in der Gemeindemesse am Abend oder ein Sterbeamt am Ende der Woche fĂŒr alle bestatteten Toten der vergangenen Woche.
Mancherorts verzichtet man ganz auf das Sterbeamt und belĂ€sst es bei der Trauerfeier auf dem Friedhof. Solche Lösungen sind verstĂ€ndlich. Sie dĂŒrfen aber nicht dazu fĂŒhren, dass denjenigen, die ihr Leben lang die sonntĂ€gliche Eucharistie mitgefeiert haben, keine Form eines Sterbeamtes mehr zuteil wird. Es gilt auch hier ein Wort von Papst Benedikt XVI: Wer glaubt ist nicht alleine, im Leben nicht und im Sterben nicht. Das muss sich im Leben der Pfarrgemeinde bewĂ€hren.
Es ist klar, dass die wenigen Priester nicht mehr tÀglich SterbeÀmter und Beerdigungen feiern können. Diese Problematik gilt es daher mit den PfarrgemeinderÀten zu beraten und die GlÀubigen in allen Gemeinden darauf aufmerksam zu machen.
An dieser Stelle ist auch schon darauf hinzuweisen, dass es die grĂ¶ĂŸeren pastoralen RĂ€ume in Zukunft erforderlich machen, dass neben Priestern und Diakonen auch Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten und Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten Beerdigungen vornehmen werden.
 
Literatur Empfehlung:
Pastorale Handreichung zum Umgang mit Tod und BegrÀbnis im Bistum Trier 2007
 

Beerdigung in der Regel mit Trauergottesdienst ohne Messfeier

Im diesem Monat sind drei Priester aus dem Seelsorgeteam auf neue Stellen gewechselt oder ausgeschieden. Der zugespitzten personellen Situation geschuldet, werden wir ab September 2016 einige VerĂ€nderungen bei den BegrĂ€bnisfeiern vornehmen, ĂŒber die wir Sie hiermit informieren möchten.
 
Der Beerdigung wird in der Regel kein Sterbeamt mehr vorausgehen sondern ein Trauergottesdienst, der entweder von einem unserer Gemeindereferenten, dem Diakon oder einem Priester in der Kirche des jeweiligen Ortes oder in der Trauerhalle bzw. auf dem Friedhof gefeiert wird. Auch wenn der Form nach in der Regel keine Messe mehr gefeiert wird, so bietet die Form des Trauergottesdienstes auch weiterhin, mit Liedern und Gebeten, musikalischen Elementen, der Traueransprache bzw. Predigt und den FĂŒrbitten, eine wĂŒrdige Gottesdienstfeier am Tag der Beisetzung. Diese Form ermöglicht uns die personellen Gegebenheiten besser zu nutzen und Beerdigungen nicht mehr nur an die Priester zu binden, die bei der Vielzahl der SterbefĂ€lle kaum nachkommen.
 
Die wĂŒrdige Gestaltung des Totengebets durch Ehrenamtliche aus den Gemeinden soll ĂŒberall als lebendiger Ausdruck der christlichen SolidaritĂ€t der Gemeinde mit den Verstorbenen und ihren trauernden Angehörigen beibehalten werden (Sofern nicht besondere GrĂŒnde einen Abschied im engsten Familienkreis nahelegen).

Wöchentliche Gedenkmesse fĂŒr die Verstorbenen

Jeweils am Donnerstag, möchten wir in der Mitte der Pfarreiengemeinschaft in der Wallfahrtskirche in Martental um 18.00 Uhr eine Gedenkmesse fĂŒr alle Verstorbenen der Woche feiern.
(Es ist notwendig einen festen Ort und einen gleichbleibenden Termin festzulegen, damit sich diese Form gut etablieren kann. Diesen Gottesdienst kann man nicht reihum gehen lassen).
Dieser Gottesdienst folgt zuerst dem geistlichen Anliegen, als Pfarreiengemeinschaft der Toten gemeinsam zu gedenken. Er kann zugleich als 1. Sterbeamt fĂŒr die Verstorbenen angesehen werden, unabhĂ€ngig davon, ob die Angehörigen teilnehmen möchten oder nicht. Ebenso sollen die Namen der Verstorbenen der vorhergegangen Woche vorgelesen werden, fĂŒr die dann ein Licht an der Osterkerze entzĂŒndet werden kann.
 
Allen Angehörigen bleibt weiterhin die Möglichkeit, eine Hl. Messe als 6 Wochenamt zu bestellen, das in der jeweiligen Kirche wie bisher gefeiert wird. Allerdings kein 1. Sterbeamt als Alternative zum Gedenkgottesdienst donnerstags in der Wallfahrtskirche in Maria Martental.
 

Bestattungszeiten

Bestattungen sind von Montag bis Freitag um 15.00 Uhr möglich und nach Absprache auch vormittags und samstags, jedoch nie spÀter als 10.30 Uhr.