Im Gedenken an
Pater Dr. Bernd Bothe SCJ
* 19.11.1936 + 24.08.2016
 
Heute, am Fest des Apostels Bartholom├Ąus verstarb im Herz-Jesu-Kloster Neustadt unser Mitbruder Pater Dr. Bernd Bothe pl├Âtzlich und unerwartet. Bernd Bothe wurde 1936 in Schelmkappe bei L├Âningen (Kreis Cloppenburg) geboren. Er besuchte die einklassige Volksschule in Schelmkappe und f├╝r kurze Zeit die B├╝rgerschule in L├Âningen. Von 1948-57 machte er seine gymnasialen Studien am Missionshaus Handrup (Emsland) und beendete sie 1957 mit dem Abitur. Er trat in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1958 die Ordensgel├╝bde ab. Von 1958-67 studierte er Philosophie und Theologie in Rom und wurde 1964 zum Priester geweiht. Er promovierte 1967 in Philosophie, machte das Staatsexamen f├╝r das Lehramt am Gymnasium und war von 1975-83 und von 1991-96 Lehrer f├╝r Religion und Philosophie am Kolleg St. Sebastian in Stegen.  Von 1983-89 war er Provinzial der Deutschen Ordensprovinz. 1996 zog er ins Herz-Jesu-Kloster Freiburg.
Nach 2000 lebte er im Provinzialat Bonn Oberkassel und nach der Schlie├čung des Hauses im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt/Weinstra├če.
Pater Bothe war im Laufe seines Lebens auch f├╝r einige Zeit im Kloster und Wallfahrtsort Maria Martental zu Hause. Von dort aus war er kurzzeitig als Pfarrseelsorger f├╝r M├╝llenbach und Laubach t├Ątig. Seine ganzes Ordensleben hindurch f├╝hlte er sich der Schmerzhaften Mutter von Martental sehr verbunden und kam immer wieder gerne in die Wallfahrtskirche, um dort Gottesdienste zu feiern oder bei Anliegensonntagen die Festpredigt zu halten. Mit gro├čer Leidenschaft hielt er das Andenken an die M├Ąrtyrer und Seligen der Ordensgemeinschaft lebendig. Er ver├Âffentlichte Schriften ├╝ber Pater Heinrich Middendorf, der in der Nazizeit j├╝dische Mitb├╝rger im Kloster Stegen versteckte und so ihr Leben rettete, ├╝ber die M├Ąrtyerer des 20. Jahrhunderts und weitere herausragende Pers├Ânlichkeiten und Missionare der Herz-Jesu-Priester.
 
 
 
Wir empfehlen die Seele des Verstorbenen dem Gebet der Gl├Ąubigen
und der F├╝rbitte der Schmerzhaften Mutter von Martental
und danken ihm f├╝r die Seelsorge in unserem Dekanat.